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Ein zauberhaftes Osterfest – wenn aus einer Zwiebel eine Tulpe wird
Im Rahmen unserer Osterfeier entstand in diesem Jahr ein ganz besonderer Moment, der vielen noch
lange in Erinnerung bleiben wird. Ausgangspunkt war das Gedicht „Die Tulpe“ von Josef Guggenmos, das
im Morgenkreis nicht nur gehört, sondern mit allen Sinnen erlebt wurde.
Ganz spontan wurden die Schüler*innen selbst Teil der Geschichte. Einige Kinder legten sich auf den
Boden, wurden behutsam zugedeckt und konnten so nachempfinden, wie sich eine Zwiebel in der dunklen
Erde fühlt. In ruhiger Atmosphäre wurde gelauscht, gespürt und gewartet. Mit den ersten Geräuschen –
einem leisen Rascheln, dem Zwitschern der Vögel – begann das „Erwachen“.
Nach und nach richteten sich die Kinder auf, streckten sich dem Licht entgegen und „wuchsen“
gemeinsam mit der Geschichte dem Frühling entgegen. So wurde aus der schlafenden Zwiebel schließlich
eine Tulpe, die sich der Sonne entgegenstreckt.
Besonders berührend war, dass alle Kinder auf ihre eigene Weise teilhaben konnten. Unterstützt durch
den Einsatz von Tastern mit Vogelstimmen sowie durch einfache Instrumente wie Rasseln wurden auch
nichtsprechende Schüler*innen aktiv in das Geschehen eingebunden. Die Geschichte wurde dadurch
nicht nur erzählt, sondern gemeinsam gestaltet und erlebt.
Den Abschluss bildete eine praktische Erfahrung: Jedes Kind durfte selbst aktiv werden, Erde in einen
Blumenkasten füllen und Samen einsäen. So wurde das Erlebte direkt in die eigene Lebenswelt
übertragen – mit der Vorfreude, das Wachsen nun auch im Klassenzimmer beobachten zu können.
Dieses Osterfest zeigte einmal mehr, wie wertvoll es ist, wenn Lernen über das Erleben geschieht. In einer
Atmosphäre von Ruhe, Gemeinschaft und Freude wurde der Frühling auf ganz besondere Weise spürbar.
Faschingsfeier im Kindergarten
Auch dieses Jahr feierten wir in unserem Kindergarten Fasching. Der Kindergarten wurden mit Girlanden und den selbstgemachten Hexentreppen der Kinder geschmückt. Außerdem wurden die Gruppenräume ausgeräumt, damit genug Platz war zum Tanzen, Spielen und dem gemeinsamen Essen.
Der erste Tag drehte sich um das Thema Handwerker. Es wurden Werkstätte aufgebaut wie die Bäckerei, in der die Kinder das Frühstück gebacken haben, die Hutmacherei in der Hüte aus Zeitungspapier, bunten Bändern, Blumen und Federn hergestellt wurden, die Goldschmiede in der Halsketten aus Baumscheiben und Glitzersteinen gebastelt wurden, die Gärtnerei in der schöne Blumen gepflanzt wurden und eine Kreativwerkstatt in der die Kinder ihre eigenen Bilderrahmen verzieren konnten. Alle kamen verkleidet als Köche, Elektriker, Schornsteinfeger, Maler, Gärtner, Hutmacher, Pizzabäcker, Matrose und vieles mehr.
An dem zweiten Tag waren viele Tiere bei uns zu besuch, Igel, Hunde, Spinnen, Katzen, Füchse, Giraffen, Frösche, Mäuse, …
Auch an diesem Tag gab es viel zu erleben und basteln, es wurden Schürzen mit Fingerfarben bedruckt, Frösche und Libellen gebastelt, Schneekugeln selbst hergestellt, Fingertiere beklebt und das Frühstück wurde auch wieder gemeinsam mit den Kindern gebacken.
Außerdem gab es noch weitere Angebote wie einen Angelteich, an dem die Kinder Fische und Brezeln angeln konnten, die Malerwerkstatt, in der mit Fingerfarben an die Wand gemalt wurde und die Popcornstation.
Am Ende der Faschingsfeier durfte jedes Kind seine gebastelten Werke mit nachhause nehmen.
Die Eltern unterstützten diese Feierlichkeit, indem sie die Fische für den Angelteich backten und Materialien für weitere Aktivitäten zur Verfügung stellten.
Projekt „Die kleine Raupe Nimmersatt“ – eine Geschichte mit allen Sinnen erleben
In den vergangenen Wochen beschäftigte sich unsere Klasse intensiv mit der Bilderbuchgeschichte „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Die Geschichte wurde dabei nicht nur vorgelesen, sondern mit vielen sinnlichen und kreativen Erfahrungen verbunden.
Ein zentraler Bestandteil war das Kamishibai-Erzähltheater. Die Bilder der Geschichte wurden im Kamishibai gezeigt und mit Taschenlampen gezielt beleuchtet, sodass einzelne Figuren besonders in den Fokus rückten. Ergänzend dazu konnten die Kinder Filzfiguren der Raupe und der Früchte fühlen und teilweise auch oral erkunden, wodurch die Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise wahrgenommen werden konnte.
Jede Unterrichtseinheit folgte dabei einer klaren und wiederkehrenden Struktur. Zu Beginn gab es eine Raupenmassage als ruhigen Einstieg. Anschließend wurde die Geschichte erzählt, gestaltet oder musikalisch begleitet. Die Kinder tanzten zu einem Raupenlied und begleiteten es mit Rhythmusinstrumenten. Ein besonderes Highlight war das Verkleiden als Schmetterlinge, bei dem auch die Lehrkraft im Kostüm erschien.
Auch kreativ wurde gearbeitet: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Raupen aus Eierkartons sowie einen Geburtstagskalender im Stil der Raupe Nimmersatt, der nun unseren Klassenraum schmückt.
Ein besonderer Moment war, als eine Schülerin im Morgenkreis selbst die Geschichte präsentierte und den anderen Kindern vorstellte.
Durch die klaren Rituale und den festen Rahmen, der jede Einheit einleitete und mit einem gemeinsamen Lied abschloss, konnten sich die Kinder gut orientieren und Sicherheit gewinnen. So wurde aus der bekannten Bilderbuchgeschichte ein lebendiges Projekt, das Wahrnehmung, Bewegung und kreatives Gestalten miteinander verband. 🐛🦋
Frank Rebmann
Plötzlich und für uns alle kaum begreifbar, haben wir einen lieben und langjährigen Kollegen verloren.
Im Alter von nur 54 Jahren verstarb Frank Rebmann
Fast 30 Jahre lang war er Teil unserer Einrichtung. Mit seiner Zuverlässigkeit, seiner Hilfsbereitschaft und seiner freundlichen Art hat er den Arbeitsalltag in unserem Haus geprägt und war für viele weit mehr als nur ein Kollege.
Wir verlieren einen überaus geschätzten Mitarbeiter und einen wunderbaren Menschen.
Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und werden ihn in bester Erinnerung behalten.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau Ingeborg, den beiden Kindern und seiner Mutter.
Geschäftsleitung und Belegschaft der Neue Haus Sonne gGmbH
Spendenwanderung für Kinder
Ein beeindruckendes Ergebnis hat die „Spendenwanderung für Kinder“ von Jürgen Clemens aus Blieskastel-Biesingen erzielt: Insgesamt 26.520 Euro konnten für Kinderhilfsorganisationen gesammelt werden.
Im vergangenen Jahr war Jürgen 103 Tage lang auf dem Jakobsweg unterwegs. Seine Wanderung führte ihn über mehr als 2.350 Kilometer von Blieskastel-Biesingen bis nach Santiago de Compostela. Während dieser Zeit unterstützten zahlreiche Menschen sein Vorhaben mit Spenden – vor allem aus dem Saarland, insbesondere aus dem Bliesgau und dem Mandelbachtal. Doch auch weit über die Region hinaus fand die Aktion große Resonanz: Spenden gingen unter anderem aus Singapur, den USA, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Spanien ein, ebenso aus deutschen Städten wie Berlin, München, Erfurt und Leipzig. Zudem unterstützten ihn viele Pilgerinnen und Pilger, die Jürgen unterwegs traf.
Nun konnten die Spendengelder offiziell übergeben werden. Auf dem Halberg bei SR 3 wurden Schecks in Höhe von jeweils 6.630 Euro an vier Kinderhilfsorganisationen überreicht. Begünstigt wurden Herzenssache e. V., die Blieskasteler Schutzengel, das Kinderhospiz- und Palliativteam Saarbrücken und Merchweiler sowie das Neue Haus Sonne in Gersheim - Walsheim.
Die Spendenwanderung zeigt eindrucksvoll, wie persönliches Engagement und Solidarität über regionale und nationale Grenzen hinweg wirken können.
Auf dem Foto: Thomas Rosch (Herzenssache, SR), Klaus Port (Blieskasteler Schutzengel), Susanne Wachs (Herzenssache, SR), Jürgen Clemens (Spendenwanderung für Kinder), Patrick Wiemers (Kinderhospiz- und Palliativteam Saarbrücken und Merchweiler), Volker Liedtke-Bösl (Haus Sonne, Gersheim-Walsheim).









